LEOPOLD MUSEUM: TOKI SHIROTA AUS JAPAN IST DIE 100.000. BESUCHERIN DER AUSSTELLUNG VERBORGENE MODERNE
09.01.2026
ERFOLGREICHE AUSSTELLUNG NOCH BIS 18. JÄNNER ZU SEHEN
Hans-Peter Wipplinger, Direktor des Leopold Museum, begrüßte am Donnerstag, 8. Jänner mit Toki Shirota die bereits 100.000. Besucherin der Ausstellung Verborgene Moderne. Faszination des Okkulten um 1900. Die Marineoffizierin aus der japanischen Hauptstadt Tokio ist auf Empfehlung ihres Mannes zum ersten Mal in Wien und ihre Begeisterung für Kultur führte sie auch in das Leopold Museum, zu den Werken von Gustav Klimt und Egon Schiele sowie in die aktuelle Sonderausstellung Verborgene Moderne. Begeistert von den Eindrücken möchte sie sehr gerne beim nächsten Wien-Besuch gemeinsam mit ihrem zehnjährigen Sohn wiederkommen. Hans-Peter Wipplinger beglückwünschte Frau Shirota und überreichte ihr einen Blumenstrauß sowie einen Katalog der Ausstellung Verborgene Moderne. Für das Foto wurde das im Jahr 1898 entstandene symbolistische Gemälde Die Seelen am Acheron von Adolf Hirémy-Hirschl ausgewählt, eine der Ikonen der Ausstellung.
Bazon Brock-Vortrag zur Ausstellung Verborgene Moderne
Aus dem Blickwinkel von Philosophie und Kunstgeschichte beleuchtet der prominente deutsche Kunsttheoretiker und Künstler Bazon Brock anlässlich der Ausstellung Verborgene Moderne, die noch bis Sonntag, 18.01. zu sehen ist, am Freitag, 16. Jänner um 16 Uhr den Vortrag Okkultismus und Spiritualität als Vernunftbeweise in modernen Künsten, Wissenschaften und Alltagsleben.
Die Teilnahme an der Veranstaltung im Auditorium des Leopold Museum ist mit gültigem Museumsticket frei. Keine Anmeldung nötig.
Weitere Infos zum Bazon Brock-Vortrag
Zur Ausstellung
Das Leopold Museum widmet mit der Schau Verborgene Moderne erstmals in Österreich dem vielfältigen okkult-reformerischen Milieu in Wien um 1900 eine umfassende Überblicksschau. Die von Matthias Dusini und Ivan Ristić kuratierte Ausstellung beleuchtet jene Subkulturen, die sich spiritistischen und theosophischen Lehren widmeten. Die Präsentation entfaltet das Panorama einer durch die Suche nach Alternativen geprägten Epoche. Deutlich wird dabei so manche Parallele zu unserer Gegenwart, in der ebenfalls viele nach einer besseren Zukunft und den verborgenen („okkulten“) Wahrheiten suchen.
Die Schau zu dieser „anderen“ Moderne, deren zeitlicher Bogen von den 1860er-Jahren bis in die 1930er-Jahre reicht, vereint rund 180 Werke von über 70 Künstler*innen, unter ihnen Karl Wilhelm Diefenbach, Richard Gerstl, Gusto Gräser, Adolf Hirémy-Hirschl, Ferdinand Hodler, Gertrude Honzatko-Mediz, Hugo Höppener (Fidus), Johannes Itten, Wassily Kandinsky, Franziska Kantor, Friedrich August von Kaulbach, Albert von Keller, Fernand Khnopff, Erika Giovanna Klien, Gustav Klimt, Max Klinger, Oskar Kokoschka, Alfred Kubin, František Kupka, Erwin Lang, Erich Mallina, Gabriel von Max, Karl Mediz, Koloman Moser, Edvard Munch, Joseph Maria Olbrich, Max Oppenheimer, Gertraud Reinberger-Brausewetter, Egon Schiele, Arnold Schönberg, August Strindberg, Anton Josef Trčka, My (Marianne) Ullmann, Eduard Veith, Otto Wagner u.v.m.
Teilen und verbreiten