GUSTAVE COURBET, Der Ursprung der Welt, 1866 © Paris, musée d‘Orsay, Foto: Grand Palais RMN (Musée d’Orsay)/Hervé Lewandowski

Podiumsdiskussion

DER KONTEXT MACHT DIE KUNST

Montag, 11. Mai 2026 19:00 Uhr

Psychoanalytische Perspektiven auf Gustave Courbets "L'Origine du Monde"

Zur Ausstellung: "GUSTAVE COURBET. Realist und Rebell"

Der Ursprung der Welt: Seit seiner Entstehung im Jahr 1866 provoziert die Darstellung eines weiblichen Torsos mit gespreizten Beinen die betrachtenden Gemüter. Die offene Präsentation von Intimität und Sexualität wirft auch heute noch grundlegende Fragen zu Begehren, Subjektivität und gesellschaftlichen Normen auf. In diesem Kontext moderiert Christine Scheucher (Ö1) ein Gespräch zwischen den Psychoanalytiker*innen Jeanne Wolff Bernstein und August Ruhs. Die beiden Lacan-Spezialist*innen setzen sich dabei intensiv mit Gustave Courbets Der Ursprung der Welt auseinander. Die Diskussion beleuchtet, wie Courbets radikale Darstellung des Körpers und der Intimität psychologische, gesellschaftliche und ästhetische Implikationen eröffnet und welche unbewussten Strukturen in der Rezeption des Werks wirksam werden. Teilnehmende erhalten so die Möglichkeit, das Werk neu zu reflektieren und die Schnittstellen von Bild, Begehren und psychoanalytischer Theorie differenziert zu erkunden.

Begrüßung: Hans-Peter Wipplinger, Direktor Leopold Museum
Moderation: Christine Scheucher, Redakteurin Ö1
Gespräch mit: Jeanne Wolff Bernstein, Psychoanalytikerin und August Ruhs, Psychoanalytiker

Eintritt frei | Anmeldung erforderlich!
Einlass ab 18:30 Uhr, Beginn 19 UHR
Auditorium, Ebene -1

ANMELDUNG

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