Reiter

Oskar Kokoschka, Tre Croci (Dolomitenlandschaft)

Oskar Kokoschka, Tre Croci - Dolomitenlandschaft, 1913 © Leopold Museum, Wien

Oskar Kokoschka, Tre Croci - Dolomitenlandschaft

1913

Im August 1913 unternahmen Oskar Kokoschka und Alma Mahler, die eine von 1912 bis 1915 andauernde Amour fou verband und zu einer künstlerisch äußerst produktiven Phase Kokoschkas führte, eine Reise in die Südtiroler Dolomiten. Mahler schrieb in ihren Memoiren, dort sei das Leben der beiden „nur auf seine Arbeit gestellt“ gewesen: „Wir gingen morgens in den dichten Wald, suchten die dunkelgrünsten Flecke, und in einer Lichtung fanden wir junge Pferde im Spiel, die Oskar Kokoschka sofort begeisterten. Wir hatten seine Mappe und Farbstifte mit – er blieb trotz panischer Einsamkeitsangst allein, und diese Zeichnungen sind einzigartig schön.“ Durch zahlreiche Nuancen von Grün und Blau gesättigt, stellenweise mit lilafarbenen Akzenten angereichert, vermittelt die imposante Gebirgslandschaft einen aufgeladen-dramatischen Eindruck, der durch einen Vermerk auf einer Skizze bekräftigt wird: „Nach dem Gewitter“.

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