EGON SCHIELE, Sitzender Männerakt (Selbstdarstellung), 1910 © Leopold Museum, Wien | Foto: Leopold Museum, Wien

  • Egon Schiele, Versinkende Sonne, 1913 © Leopold Museum, Wien, Inv. 625
  • SARAH LUCAS | Tracey | 2018 © Courtesy the artist and Sadie Coles HQ, London | Foto: Courtesy the artist and Sadie Coles HQ, London/Robert Glowacki
  • Egon Schiele, Der Häuserbogen ll ("Inselstadt") © Leopold Museum, Wien, Inv. 456
  • TADASHI KAWAMATA | Plan for Beaufort | 2003 © Sammlung Diethard Leopold | Foto: Leopold Museum Wien/Manfred Thumberger
  • Egon Schiele, Selbstbildnis mit hochgezogener nackter Schulter, 1912 © Leopold Museum, Wien, Inv. 653
  • JÜRGEN KLAUKE | Self-Performance (Detail aus 13-teiliger Arbeit) | 1972/73 © Privatsammlung, Wien | Foto: Jürgen Klauke | © Bildrecht, Wien, 2018
  • FIONA TAN | The Changeling | 2006 © Courtesy Frith Street Gallery, London | Foto: Courtesy the artist and Frith Street Gallery, London
  • ELISABETH VON SAMSONOW | GEO ORAKEL (Detail) | 2018 © Courtesy Elisabeth von Samsonow | Foto: Elisabeth von Samsonow
  • EGON SCHIELE | Trauernde Frau | 1912 © Leopold Museum, Wien | Foto: Leopold Museum, Wien/Manfred Thumberger
  • CHLOE PIENE | Righ 01 (Semen/Vigor/King) | 2016 © Chloe Piene Studio, Brooklyn, New York | Foto: Courtesy Chloe Piene Studio, Brooklyn, New York/Martin Seck, New York
  • Egon Schiele, Kniender Selbstakt, 1910 © Leopold Museum, Wien | Foto: Leopold Museum, Wien/Manfred Thumberger
  • EGON SCHIELE, Mutter und Kind | 1912 © Leopold Museum, Wien, Foto: Leopold Museum, Wien/Manfred Thumberger
  • EGON SCHIELE | Mädchenakt mit hochgezogenem rechten Bein | 1915 © Leopold Museum, Wien | Foto: Leopold Museum, Wien/Manfred Thumberger
  • Egon Schiele, "Die Eremiten", 1912 © Leopold Museum, Wien, Inv. 466
  • Ausstellungsansicht "Egon Schiele.Reloaded" © Leopold Museum, Wien, Foto: Lisa Rastl
  • Ausstellungsansicht "Egon Schiele.Reloaded" © Leopold Museum, Wien, Foto: Lisa Rastl
  • Ausstellungsansicht "Egon Schiele.Reloaded" © Leopold Museum, Wien, Foto: Lisa Rastl
  • Ausstellungsansicht "Egon Schiele.Reloaded" © Leopold Museum, Wien, Foto: Lisa Rastl
  • RUDOLF POLANSZKY | Morphochrome Topismen / Schwarze Serie Nr. 2  1990 © Sammlung Diethard Leopold | Foto: Leopld Museum, Wien/Manfred Thumberger
  • MAXIMILIAN PRÜFER | Krähe. Spuren von Larven und Fliegen um eine Krähe (Detail) | 2015 © Sammlung Diethard Leopold | Foto: Courtesy Galerie Lisa Kandlhofer/Maximilian Prüfer
  • LOUISE BOURGEOIS | The Feeding Frenzy | 2007 © Galerie Karsten Greve AG, St. Moritz | Foto: Courtesy Galerie Karsten Greve AG, St. Moritz/S. Fuis, Köln © The Easton Foundation/Bildrecht, Wien 2018

EGON SCHIELE

Die Jubiläumsschau
RELOADED

28.09.2018 – 10.03.2019

Wegen umfangreicher baulicher Maßnahmen bleibt das Museum von 05. November bis 05. Dezember geschlossen.

2018 jährt sich Egon Schieles Tod zum einhundertsten Mal. Das Leopold Museum mit seiner weltweit bedeutendsten Sammlung an Werken dieses herausragenden Vertreters des Österreichischen Expressionismus würdigt ihn mit einer Ausstellung jenseits aller medialen Grenzen: Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Skizzen, Briefe und Fotografien geben einen so außergewöhnlichen wie umfassenden Einblick in sein künstlerisches Schaffen. Dass Schieles OEuvre auch ein Jahrhundert nach seinem Tod von ungeheurer Aktualität und Virulenz ist, zeigen punktuelle „Injektionen“ zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler in die Jubiläumsschau. Werke von Louise Bourgeois, Tadashi Kawamata, Jürgen Klauke, Sarah Lucas, Chloe Piene, Rudolf Polanszky, Maximilian Prüfer, Elisabeth von Samsonow und Fiona Tan belegen die vielfältigen Anknüpfungspunkte, die Schieles zentrale Themen- und Motivkomplexe bieten, sei es im Kontext seiner radikalen Selbstreflexionen und Körperbefragungen, seiner Darstellungen von Frauen und seines ambivalenten Mutterbildes, seiner Spiritualität oder seiner ausdrucksstarken Landschaften, Städtebilder und Porträts.

Die kuratierten Dialoge zwischen dem zentralen Künstler des Leopold Museum und ausgesuchten Werken zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler beruhen auf konkreten Bezugnahmen oder auf persönlichen Assoziationen, beziehen sich auf einzelne Werke oder fußen auf korrespondierendem Interesse, bestärken oder konturieren einander. Gemein ist den neun inszenierten Zwiegesprächen, dass sie der inhaltlichen Nähe gegenüber der formalästhetischen den Vorzug geben und einen neuen Blick auf einen der faszinierendsten Künstler des 20. Jahrhunderts ermöglichen.

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