Leopold Museum © Leopold Museum / Alexander Eugen Koller
20. SEPTEMBER 2026
25 JAHRE
LEOPOLD MUSEUM
Das Museum der Österreichischen Moderne
25 JAHRE. EIN TAG FÜR ALLE.
Zum 25-jährigen Jubiläum öffnet das Leopold Museum seine Türen bei freiem Eintritt. Kostenlose Führungen geben Einblicke in die Sammlung, ihre Geschichten und ihre Meisterwerke. Im Kinderatelier wird gemeinsam gestaltet. Ein Tag, um Bekanntes wiederzusehen, Neues zu entdecken und 25 Jahre Leopold Museum gemeinsam zu feiern.
Sonntag, 20. September 2026
EINTRITT FREI
→ Programm
DAS MUSEUM DER ÖSTERREICHISCHEN MODERNE
Seit 2001 ist das Leopold Museum einer der zentralen Orte für die Kunst Wiens um 1900 und die Österreichische Moderne. Eine außergewöhnliche Sammlung, ein Museum im Herzen Wiens – und seit 25 Jahren ein Ort der Begegnung mit Kunst. Rund neun Millionen Menschen aus aller Welt haben seither die Sammlungs- und Sonderausstellungen des Hauses besucht. Im Zentrum stehen Schlüsselwerke des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, die bis heute neue Perspektiven auf eine der prägendsten Epochen der österreichischen Kunst eröffnen. Werke von Gustav Klimt, Egon Schiele, Richard Gerstl, Oskar Kokoschka, Koloman Moser und weiteren prägenden Künstler*innen erzählen von einer Zeit tiefgreifender künstlerischer und gesellschaftlicher Umbrüche.
Malerei, Grafik und Kunsthandwerk machen die Vielfalt der Wiener Moderne unmittelbar erfahrbar – von den Errungenschaften der Secession und der Wiener Werkstätte bis zu den radikalen Bildsprachen des Expressionismus. Viele der Werke sind heute Ikonen der österreichischen Kunstgeschichte und prägen das unverwechselbare Erlebnis des Leopold Museum.
→ MEISTERWERKE DER SAMMLUNG
VON DER SAMMLUNG ZUM MUSEUM
Was als persönliche Leidenschaft begann, wurde zu einer der bedeutendsten Sammlungen österreichischer Kunst. Rudolf und Elisabeth Leopold trugen über mehrere Jahrzehnte mit großer Kennerschaft Werke der österreichischen Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts zusammen. Einen besonderen Schwerpunkt bildete früh das damals noch wenig beachtete Werk Egon Schieles. 1994 wurde ein wesentlicher Teil der Privatsammlung in die Leopold Museum-Privatstiftung eingebracht. Mit der Eröffnung des Leopold Museum im MuseumsQuartier im Jahr 2001 wurde diese außergewöhnliche Sammlung der Öffentlichkeit dauerhaft zugänglich gemacht.
→ MEHR ERFAHREN
Elisabeth und Rudolf Leopold © Leopold Museum
Rudolf Leopold baute seit den 1950er-Jahren mit großer Leidenschaft und kunsthistorischem Gespür eine der bedeutendsten Sammlungen österreichischer Kunst auf. Früh erkannte er die internationale Bedeutung von Egon Schiele und trug über Jahrzehnte hinweg die weltweit größte und bedeutendste Schiele-Sammlung zusammen.
Neben zentralen Werken der Wiener Moderne – darunter Arbeiten von Gustav Klimt, Oskar Kokoschka, Koloman Moser oder Richard Gerstl – umfasst die Sammlung auch bedeutende Werke des 19. Jahrhunderts sowie Objekte der Wiener Werkstätte. Mit seinem Engagement trug Rudolf Leopold wesentlich dazu bei, die Kunst der Wiener Moderne international neu zu positionieren.
IMMER WIEDER NEU GESEHEN
Die Sammlung bildet das Herz des Leopold Museum – zugleich eröffnen wechselnde Sonderausstellungen immer neue Perspektiven auf die Kunst der Moderne und ihre Nachwirkungen bis in die Gegenwart. Internationale Leihgaben, Wiederentdeckungen und überraschende Gegenüberstellungen erweitern den Blick auf bekannte Positionen und rücken weniger beachtete Künstler*innen und kunsthistorische Zusammenhänge in den Fokus.
So versteht sich das Leopold Museum nicht nur als Ort der Bewahrung, sondern auch als Ort der Forschung, des Dialogs und der kontinuierlichen Auseinandersetzung mit Kunst und ihrer Geschichte.
