Atrium © Leopold Museum

Afrika, Asien und Ozeanien

Angehörige der Dresdner Künstlergruppe Brücke suchten in den Völkerkundemuseen Inspirationen für ihr Schaffen und statteten ihre Ateliers als exotische Refugien aus. Rudolf Leopold, der neben den Hauptwerken der österreichischen Moderne auch Grafiken von Ernst Ludwig Kirchner und seinen Kommilitonen sammelte, war selbst der Ansicht, die traditionelle Kunst aus Afrika sei eine a priori expressionistische. Bereits in den frühen 1960er Jahren begann er Figuren, Tanzmasken, Waffen und Bauplastiken aus der südlichen Hemisphäre zu erwerben. Hinzu kam die Begeisterung des Sammlers für Kunstwerke aus Japan und China, die in vielerlei Hinsicht auch in Wien um 1900 für die Entstehung neuer Ausdrucksformen ausschlaggebend waren, vor allem im Bereich der Druckgrafik. Die Sammlung des Leopold Museum umfasst heute über 250 außergewöhnliche Objekte aus Afrika und Ozeanien sowie mehrere hochkarätige Beispiele alter ostasiatischer Kunst.   

Das Leopold Museum bietet seinen BesucherInnen überdies ein reiches Angebot an verschiedensten Sonderausstellungen, die nicht selten auf mehrere Etagen des Hauses aufgeteilt sind. Dadurch ist es aus Platzgründen nicht möglich, den reichhaltigen Bestand der Leopold Museum-Privatstiftung in seinem ganzen Umfang im Leopold Museum dauerhaft zu präsentieren. Da das Museum zudem einen regen Leihverkehr mit anderen Museen und Sammlungen betreibt, kommt es immer wieder auch zu kurzfristigen Veränderungen in der Sammlungspräsentation. Wir bitten dafür um Verständnis.

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