Atrium © Leopold Museum

Afrika, Asien und Ozeanien

Während eines Aufenthalts am Attersee schreibt Gustav Klimt im August 1903 in einem Brief an Mizzi Zimmermann:„(M)anchesmal unterbleibt (das) Vormittägliche malen, stattdessen studierte ich in meinen japanischen Büchern“. Klimt besaß jedoch nicht nur Bücher zur japanischen Kunst sondern hatte sogar eine kleine Sammlung japanischer Masken und anderer Kunstgegenstände. Auch die Künstler des Expressionismus entdeckten wenig später außereuropäische Kunst für sich, vor allem ausdrucksstarke Holzarbeiten aus Afrika. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass Rudolf Leopold eine Leidenschaft für afrikanische und asiatische Kunst entwickelte und mit geübtem Blick besondere außereuropäische Kunstgegenstände für seine Sammlung auswählte. Genuine Objekte 
aus Afrika und Ozeanien sowie Werke alter chinesischer und japanischer Kunst 
ergänzen deshalb heute die Sammlung des Leopold Museums.

Das Leopold Museum bietet seinen BesucherInnen überdies ein reiches Angebot an verschiedensten Sonderausstellungen, die nicht selten auf mehrere Etagen des Hauses aufgeteilt sind. Dadurch ist es aus Platzgründen nicht möglich, den reichhaltigen Bestand der Leopold Museum-Privatstiftung in seinem ganzen Umfang im Leopold Museum dauerhaft zu präsentieren. Da das Museum zudem einen regen Leihverkehr mit anderen Museen und Sammlungen betreibt, kommt es immer wieder auch zu kurzfristigen Veränderungen in der Sammlungspräsentation. Wir bitten dafür um Verständnis.

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