Anton Romako, Bildnis Isabella Reissner, 1885 © Leopold Museum, Wien, Inv. 2116

  • Josef Engelhart, Badende, 1896/97 © Leopold Museum, Wien, Inv. 288
  • Rudolf von Alt, Rom. San Onofrio, 1835 © Leopold Museum, Wien, Inv. 3641
  • Emil Jakob Schindler, Pappelallee bei Plankenberg, um 1890 © Leopold Museum, Wien, Inv. 130
  • Ferdinand Georg Waldmüller, Unterbrochene Wallfahrt, 1858 © Leopold Museum, Wien, Inv. 481
  • Gustave Courbet, Küstenlandschaft, 1865 © Leopold Museum, Wien, Inv. 106
  • Franz Rumpler, Mädchen mit entblößter Schulter © Leopold Museum, Wien, Inv. 255
  • Ferdinand Georg Waldmüller, Heimkehrende Mutter mit Kindern, 1863 © Leopold Museum, Wien, Inv. 636
  • Max Liebermann, Studie zur Hauptfigur des Bildes „Netzflickerinnen", 1886 © Leopold Museum, Wien, Inv. 2020
  • Johann Baptist Reiter, Die Nudelesserin, 1849 © Leopold Museum, Wien, Inv. 4718
  • Rudolf von Alt, Die alte Fichte in Bad Gastein, 1899 © Leopold Museum, Wien, Inv. 3645

19. jahrhundert

Verglichen mit den rasanten Stilwechseln der Moderne, bewegte sich die Kunst im 19. Jahrhundert nachgerade gemächlich. Biedermeier, Historismus und der so genannte Stimmungsimpressionismus zeigen jedoch bei genauerer Betrachtung gänzlich verschiedene Kunstauffassungen und haben jeweils großartige Werke hervorgebracht. Der anfangs abwertend gemeinte Begriff Biedermeier bezog sich vor allem auf die heile Welt des Heims und der Familie, wie sie auch Waldmüller in seinem Werk vermittelte. Gezeigt werden Landschaftsdarstellungen, bäuerliche Genreszenen, Tier- und Jagdbilder sowie Porträts und Stillleben u. a. von Friedrich Gauermann, Ferdinand Georg Waldmüller und Johann Baptist Reiter.

Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Interesse an der Darstellung der Realität entscheidend in der Motivwahl: Unberührt von den biedermeierlichen Genrebildern und historistischen Großprojekten der Ringstraßen-Ära verschrieben sich etliche österreichische Künstler dem Ideal der Ursprünglichkeit. Das Malen unter freiem Himmel wurde richtungsweisend und es entstanden „stimmungsimpressionistische“ Landschaften von Emil Jakob Schindler, Tina Blau, Olga Wisinger-Florian und Eugen Jettel.

Motive aus der griechischen oder römischen Mythologie und eine sinnliche, erzählfreudige Darstellungsweise bestimmen dagegen die Malerei des Historismus. Neben Werken von Hans Makart (nach ihm wird diese Epoche in Wien auch „Makart-Ära“ genannt), Hans Canon und dem Orientmaler Leopold Carl Müller, besitzt das Leopold Museum auch wichtige Bilder von Anton Romako, dessen eigenwillige Malerei bereits ins 20. Jahrhundert wies.

Da Werke auf Papier sehr lichtempfindlich sind, können jegliche Art von Zeichnungen, Aquarellen und Druckgrafiken nicht dauerhaft ausgestellt werden. Abgesehen von Sonderausstellungen, in denen Arbeiten auf Papier vorübergehend gezeigt werden können, befinden sich diese Objekte im Depot und sind den MuseumsbesucherInnen nicht zugänglich. Wir bedauern dies und bitten dafür um Verständnis. Sollten Sie an einer bestimmten Grafik Interesse haben, wenden Sie sich bitte an das Museum, um zu erfragen ob diese gerade ausgestellt ist.

Teilen und verbreiten

  • Share on Tumblr
  • Teilen per E-Mail