Leopold Museum © Leopold Museum, Wien, Foto: Julia Spicker

die privatstiftung

1994 wurde vom Stifter Leopold mithilfe der Republik Österreich und der Österreichischen Nationalbank die Leopold Museum-Privatstiftung gegründet. Im selben Jahr brachte Leopold seine Sammlung in diese Stiftung ein. Die genaue Bestandsaufnahme und Schätzung seiner Kollektion wurde Mitte der 90er Jahre zu einer großen Herausforderung: Auf unvorstellbare 7,9 Milliarden Schilling (574 Mio. Euro) wurden die 5.266 inventarisierten Werke schließlich taxiert, insgesamt 2,2 Milliarden Schilling (160 Mio. Euro) hatte die Republik Österreich und die Österreichische Nationalbank dafür bis 2007 in Ratenzahlungen zu überweisen. Heutzutage kann schon ein einziges großformatiges Ölgemälde von Schiele oder Klimt Preise bis zu 100 Mio. Euro erzielen. Zweck der Stiftung ist es, die vom Stifter gegründete Sammlung auf Dauer zu erhalten, der Öffentlichkeit durch den Betrieb eines Museums zugänglich zu machen, zu dokumentieren und wissenschaftlich aufzuarbeiten. Ziel ist es, insbesondere die in Wien zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstandene „Moderne“ in ihrer Bedeutung für die kulturelle Entwicklung Österreichs darzustellen.
In der Stiftungsurkunde heißt es wörtlich:

§ 2 der Stiftungsurkunde:

(1) Die Stiftung hat den Zweck, die vom Stifter gegründete Sammlung auf Dauer zu erhalten, der Öffentlichkeit durch den Betrieb eines Museums zugänglich zu machen, zu dokumentieren und wissenschaftlich aufzuarbeiten. Dadurch soll insbesondere die in Wien zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstandene „Moderne“ in ihrer Bedeutung für die kulturelle Entwicklung Österreichs dargestellt werden.

(2) Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Bundesabgabenordnung, es besteht keine Gewinnerzielungsabsicht.

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