Alberto Giacometti

Pionier der Moderne

17. Oktober 2014 bis 26. Jänner 2015

In Kooperation mit dem Kunsthaus Zürich und der Alberto Giacometti-Stiftung, Zürich

Bedeutendster Bildhauer des 20. Jahrhunderts

Der Schweizer Alberto Giacometti (geb. 1901 in Borgonovo bei Stampa, gest. 1966 in Chur) zählt zu den wichtigsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Mit der Ausstellung » Alberto Giacometti. Pionier der Moderne« rückt das Leopold Museum eine Künstlerpersönlichkeit in den Mittelpunkt, die vielen als der bedeutendste Bildhauer des 20. Jahrhunderts gilt. Giacomettis Werke erzielen heute Rekordpreise am internationalen Kunstmarkt. Seine Skulptur »L’homme qui marche I« (Schreitender I) wurde 2010 bei Sotheby’s für rund 104 Millionen Dollar (74 Millionen Euro) verkauft und hält damit den weltweiten Rekord für Skulpturen. Jüngst wurde bekannt, dass Sotheby’s für eine bevorstehende Auktion Giacomettis »Chariot« anbietet. Der Schätzwert des »Wagens« beträgt rund 100 Millionen Dollar (80 Millionen Euro), ein weiterer Rekord scheint in Reichweite.


Einblick in alle Schaffensphasen

Die Giacometti-Ausstellung im Leopold Museum bietet einen umfassenden Blick auf das beeindruckende OEuvre des bedeutenden Schweizer Künstlers. In Wien waren zuletzt 1996 Werke Alberto Giacomettis in großer Bandbreite in der von Toni Stooss kuratierten Retrospektive der Kunsthalle Wien zu sehen. Die Schau »ALBERTO GIACOMETTI. Pionier der Moderne« präsentiert Skulpturen, Gemälde und Zeichnungen Giacomettis, Arbeiten aus seiner frühen kubistischen Zeit und der surrealistischen Phase bis hin zu den späten, ab den 1940er-Jahren entstandenen, teils monumentalen Skulpturen, die heute zu den bedeutendsten Schöpfungen der Kunst der Moderne zählen. Ergänzt wird die insgesamt rund 150 Objekte umfassende Schau durch Werke von Giacomettis Weggefährten und Zeitgenossen.


Kuratoren: Franz Smola, Philippe Büttner

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