Leopold Museum gratuliert Egon Schiele zum 120. Geburtstag

10.06.2010

Sonderführungen am Samstag, 12. Juni 2010

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Mag. Peter Weinhäupl, Managing Director des Leopold Museum verweist auch auf die vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur geförderte (NICHT: finanzierte) Schiele- Autographendatenbank des Leopold Museum, welche die teils im Besitz des Leopold Museum
befindlichen, teils in aller Welt verstreuten schriftlichen Dokumente zu Schiele zusammenfasst.
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Wien - Der Geburtstag Egon Schieles (1890-1918), des bedeutendsten österreichischen Expressionisten jährt sich am kommenden Samstag zum 120. Mal. Das Leopold Museum, das die weltweit größte Egon Schiele Sammlung beherbergt, bietet aus diesem Grund eigens konzipierte spannende Spezialführungen rund um Egon Schiele.

Spezialführungen zu Landschaft, Körper und Lyrik Schieles. Im Mittelpunkt stehen dabei Schieles einzigartige Landschaftsbilder, die Bedeutung des Körpers in seinen (Selbst-)darstellungen und Schieles Verbindung von Sprache und Malerei. Schiele hatte in den Jahren 1910 bis 1912 ausdrucksstarke expressionistische Gedichte verfasst und äußerte sich auch in seinen Briefen immer wieder wortgewandt zu seiner Kunst.

Schiele als "Weltkünstler"

Schieles Werk ist heute durch die Leistungen Prof. Rudolf Leopolds als Sammler und Promotor Egon Schieles als "Weltkunst" anerkannt. Ausstellungen rund um Schiele sind im Ausland heiß begehrt. Am Wochenende zu Ende gegangen ist die vom Leopold Museum zusammen gestellte  Ausstellung "Schiele und seine Zeit" im Palazzo Reale, die insgesamt ca. 200.000 Besucher anzog. Mag. Peter Weinhäupl, Managing Director des Leopold Museum verweist auch auf die vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur finanzierte Schiele- Autographendatenbank des Leopold Museum, welche die teils im Besitz des Leopold Museum befindlichen, teils in aller Welt verstreuten schriftlichen Dokumente zu Schiele zusammenfasst.

Spezialführungen zu Egon Schiele - Themen und Beginnzeiten

Schiele - Landschaften

Visionen beseelter Natur und Traumbilder toter Städte sind nicht nur Höhepunkte im Werk Egon Schieles, sondern auch epochal in der Landschaftsmalerei des Expressionismus. Die Besonderheit dieser Natur-, Landschafts- und Städtebilder liegt in der Überwindung der topographischen Reportage: Bei Egon Schiele werden Häuser zu Gesichtern, Landschaften zu Stimmungen der Seele.

Samstag, 12. Juni  2010, 11 Uhr
Mag. Alexandra Matzner

Schiele - Körperbild und Menschensprache

Wie setzt Schiele die existentiellen Themen "Liebe und Eros", "Leben und Tod", "das Ich" künstlerisch um? Welchen Stellenwert haben Mimik und Gestik in seinen Darstellungen? Entdecken Sie in der Führung jenen Expressionismus, der erst durch die "Sucht" des Künstlers, alles intensiv zu erleben, seine charakteristische Gestalt fand.

Samstag, 12. Juni 2010, 14 Uhr
Dr. Stefan Kutzenberger

Schiele als Maler - Schiele als Lyriker

Egon Schiele kommentierte auch dichtend die ihn umgebende Welt, seine Träume und Wünsche. Die erhaltenen Briefe und Gedichte lassen tief blicken, wenn er bereits als Zwanzigjähriger meint: "Ich bin Mensch, ich liebe den Tod und liebe das Leben" (1910).  Wortkunst von Schiele und seinen Zeitgenossen wird im Rahmen der Führung den expressiven Gemälden der Sammlung Leopold gegenübergestellt.

Samstag, 12. Juni 2010, 15 Uhr
Dr. Stefan Kutzenberger

Leopold Museum
Im MuseumsQuartier
Museumsplatz 1
1070 Wien

Museum am Samstag, 12 . Juni 2010 von 10 bis 18 Uhr geöffnet
www.leopoldmuseum.org
 

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