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Die Schichtarbeiter

In gemeinsamer Arbeit zur Gestaltung von Bühnenbildern wissen die Schichtarbeiter es auch in ihren Werken als freischaffendes Künstlerduo Illusionen zu schaffen, mit Assoziation und Emotion zu spielen und damit Räume zu kreieren. Peter Turrini beschreibt diese als „Seelenlandschaften“, welche Bernard Antl und Markus Schmidel visuell festhalten und dem Betrachter zugänglich machen. Vor ein Bild der Schichtarbeiter zu treten bedeutet also in ein Bild der Schichtarbeiter zu treten. Die Landschaft, in welche man dabei den Fuß setzt, ist nicht räumlich fixiert, zieht sich in den Betrachterraum und bleibt vage, gleich einem Traum. „Es ergaben sich immer mehr Bilder und es war doch nur dieses eine Bild“, so schildert Peter Turrini die kontinuierlich veränderte Wahrnehmung einzelner Werke.

Die Werke selbst sind das Ergebnis eines förmlichen Wachstumsprozesses, welcher direkt an die Interaktion beider Künstler untereinander und mit dem Material gebunden ist. Letzteres wird sorgsam gewählt, nicht nur im Hinblick auf seine Hochwertigkeit, sondern auch auf seine Eigenheit. Es wird hierbei gerne auch experimentiert, die Ergebnisse werden abgewogen und die folgenden Schritte gemeinsam entschieden. Schicht für Schicht.

Diesen Prozeß tragen die Bilder narrativ hinfort, sie erzeugen ihre eigene Dimension. „Immer entsteht bei den vielen Bildern, die ich inzwischen gesehen habe, der Eindruck, daß jedes dieser Bilder vieles erzählt.“, so Peter Turrini. Somit bauen die Schichtarbeiter mit jedem Werk eine kleine Bühne, die von jedem Einzelnen eigens betreten und erfasst werden will.

 

© Aurora Art Invest GmbH; Pauline Scheuba

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