Schulklasse © Leopold Museum

SchülerInnen von 14 bis 19 Jahren

Folgende Themen stehen zur Auswahl:

Zu Ferdinand Hodler 14-19 Jahre

Starke Männer und sanfte Frauen?

Ferdinand Hodler ist der bedeutendste Schweizer Künstler der Jahrhundertwende. Der Symbolist löste mit seinen Historienbildern und Allegorien Zeit seines Lebens heftige Diskussionen aus. Schweizer Söldner sind mutig, entschlossen und kampfbereit, seine Frauen in sich gekehrt, tanzend. Geht denn das? Oder provoziert Hodler auch heute noch Diskussionen? Im „Hodler-Debattierclub“ entwickeln wir Argumente pro und contra; in Kleingruppen lassen wir dann unsere gegensätzlichen Meinungen aufeinanderprallen. 

Dauer: 1,5 Stunden in der Ausstellung

Zur ständigen Sammlung 14-19 Jahre

EGON SCHIELE  VON KOPF BIS FUß

Die Werke des Künstlers Egon Schiele (1890-1918) provozieren und ziehen den Betrachter immer wieder aufs Neue an, zeigen ihm seine Träume, Wünsche oder Ängste. Auf der Suche nach seinem eigenen künstlerischen Weg brach Schiele mit Traditionen und schockierte die Gesellschaft. In Gruppen aufgeteilt erkunden und diskutieren wir die expressive Bildwelt des Ausnahmekünstlers und beschäftigen uns mit zentralen Themen des menschlichen Daseins wie Liebe, Geschlechterrollen, Tod und Selbstdarstellung.

Dauer: 1,5 Stunden in der Ausstellung (auf Anfrage auch inkl. Atelier möglich)


GESAMTKUNSTWERK WIEN 1900

Ziel der von Josef Hoffmann und Kolo Moser 1903 gegründeten Wiener Werkstätte war es, alle Lebensbereiche des Menschen gestalterisch zu vereinen. Leben, Kunst und Architektur sollten zu einem Gesamtkunstwerk verbunden werden. Anhand von Gemälden, Möbel, Schmuckstücken wie auch von historischem und aktuellem Bildmaterial erkunden wir die bahnbrechende Idee der Wiener Werkstätte, auch vor dem Hintergrund der großen sozialen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Veränderungen in der ausgehenden Habsburgermonarchie. 

Dauer: 1,5 Stunden in der Ausstellung


TRAUM UND WIRKLICHKEIT

Dekor und Selbstfindung, Sittlichkeit und Tabubrüche, Kunsttempel neben Obdachlosigkeit prägten die Kultur in Wien um 1900. Traum und Wirklichkeit prallten in der Hauptstadt heftig aufeinander. Ging es den Secessionisten wirklich nur um ihre Sehnsucht nach einem irdischen Paradies? Welche gesellschaftlichen Veränderungen wünschten sich die Künstler zu Beginn des 20. Jahrhunderts? Mit Hilfe von zeitgenössischen Aussprüchen aus den verschiedensten Gebieten deuten wir Secessionsstil und Expressionismus, Ästhetizismus und neue Innerlichkeit. 

Dauer: 1,5 Stunden in der Ausstellung


 

In den 1,5 stündigen Kunstvermittlungsprogrammen findet eine intensive und aktive Beschäftigung mit den Kunstwerken der Sammlung oder der Sonderausstellungen statt. Nicht nur Informationen und Wissen wollen vermittelt, sondern auch die Wahrnehmung geschult, Fragen aufgeworfen und eine kritische Auseinandersetzung gefördert werden. Im Kunstgespräch werden Bezüge zur aktuellen Lebensrealität der Jugendlichen wie auch mit gesellschaftlich relevanten Themen gesucht. Bei Programmen mit Atelierbesuch geht es zusätzlich um die praktisch-kreative Verarbeitung von Gesehenem und Erlebtem. Die in der Ausstellung gewonnenen Erkenntnisse, Ideen und Vorstellungen werden mit verschiedensten Materialien und Techniken in eigene Kunstwerke umgesetzt.

Selbstverständlich können auch altersadäquate einstündige Führungen zur Sammlung oder Sonderausstellung gebucht werden. Inhalte und Schwerpunkte werden gerne auf individuelle Wünsche abgestimmt.

Preise und Buchungsmodalitäten finden Sie hier!
Führungen und Schulprogramme gleich hier über unser Anmeldeformular buchen!

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