Führung Ivan Ristic © Leopold Museum Vienna

GESICHT DER JUGEND. KUNST ANDERS ERFAHREN

EIN GEFÖRDERTES KUNSTVERMITTLUNGSPROGRAMM FÜR SCHÜLERINNEN DER 7. und 8. SCHULSTUFE

Das Leopold Museum bot 2016/2017 mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung das für SchülerInnen der 7. und 8. Schulstufe konzipierte Vermittlungsprogramm „Gesicht der Jugend“ an.

DAS PROGRAMM:

Vor den Kunstwerken des Jugendstils und des Expressionismus – insbesondere den Menschendarstellungen Gustav Klimts und Egon Schieles – beschäftigen sich die SchülerInnen mit der Welt in „Wien um 1900“. Was prägte diese für Wien so einzigartige Zeit? Welche entscheidenden kulturellen, gesellschaftlichen, sozialen, architektonischen und technologischen Neuerungen gab es damals? Speziell die Kunstwerke Gustav Klimts und Egon Schieles spiegeln diese Epoche voller Umbrüche wider. Die SchülerInnen erfahren im Rahmen der interaktiv aufgebauten Dialogführung, welche unterschiedlichen Menschenbilder bzw. Weltsichten diese beiden Künstler repräsentieren. Gleichzeitig versuchen wir gemeinsam herauszufinden, inwiefern diese Unterschiede bei Schiele bzw. bei Klimt in der Gestaltungsweise sichtbar werden. Geht es mehr um Idealisierung des Ichs oder um schonungslose Selbstdarstellung? Wie würde heute ein „Selfie“ von Gustav Klimt oder Egon Schiele aussehen? Beim zeichnerischen und malerischen Gestalten im Atelier entstehen unterschiedlichste (Selbst-)Porträts der SchülerInnen inspiriert von Gustav Klimt und Egon Schiele.

 

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