SONIA LEIMER, Ausstellungsansicht »Poetiken des Materials« © Leopold Museum, Wien, 2016, Foto: Lisa Rastl / © Bildrecht, Wien, 2016

SONIA LEIMER

Sonia Leimers abstrakte Skulpturen und Installationen fungieren als „Platzhalter“ für die mit den verwendeten Materialien – von Asphalt und andere Fragmente des städtischen Raumes bis hin zu Weltraumfolie – assoziierbaren kulturellen Bedeutungshorizonten. Im Zentrum ihres Beitrages für die Ausstellung steht die Skulptur der Werkgruppe Eroberung des Nutzlosen, welche auf eine historische Versuchsanordnung referiert und von der Künstlerin performativ gedacht wird. Performanz bezeichnet in Leimers Werk den Modus des verfremdenden Zitates und bezieht sich auf die für ihr Werk bezeichnende Strategie, kulturell konnotierte Materialien, Gegenstände und historische Bildformen auf die „Bühne“ ihres Werkes zu stellen, um diese zum Ausgangspunkt einer neuen, persönlichen Geschichtsschreibung zu machen.


Sonia Leimer, geboren 1977 in Meran (IT), lebt und arbeitet in Wien.
www.sonialeimer.net

 


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