MATHIAS PÖSCHL, Ausstellungsansicht »Poetiken des Materials« © Leopold Museum, Wien, 2016, Foto: Lisa Rastl

MATHIAS PÖSCHL

Mit seiner Installation o. t. (abandoned stage set for a black mass) umkreist Mathias Pöschl den Begriff der Theatralität und nimmt hierbei auf die kulturellen Parallelphänomene der Minimal Art und der „Black Aesthetic“ in den USA der 1960er-Jahre Bezug. Der Titel der einer minimalistischen Ästhetik verpflichteten Installation deutet an, dass es sich um jene Bühne handelt, auf der Amiri Barakas Einakter A Black Mass (1966) aufgeführt werden soll. Doch wird das Stück des einflussreichen Vertreters der „Black Aesthetic“ nur insofern auf die Bühne gestellt, als es eine jener Quellen politischer und ästhetischer Vorstellungen und Theorien ist, denen der Künstler im komplexen Nebeneinander der unterschiedlich konnotierten alltäglichen Gegenstände, Materialien und Medien Ausdruck verleiht.


Mathias Pöschl, geboren 1981 in Wien (AT), lebt und arbeitet in Wien.

 


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