Christian Kosmas Mayer l Videostill: Gedächtnispalast, 2016 © Courtesy Christian Kosmas Mayer, Galerie Mezzanin, Genf und Galerie Nagel Draxler, Berlin/Köln l Bildrecht, Wien, 2016

CHRISTIAN KOSMAS MAYER

In seiner Videoarbeit inszeniert Christian Kosmas Mayer das Leopold Museum als Gedächtnispalast. Dieser Begriff bezeichnet eine mnemotechnische Methode, welche im Fall von Mayers Arbeit dazu dient, sich die Reihenfolge eines 52-teiligen Kartenspieles einzuprägen. Hierzu wurden die einzelnen Karten in Bildvertreter umgewandelt und in Dialog zu Werken der Sammlung – selbst Zeugen „bewahrter Geschichte“ – gesetzt. Diese subtilen Verschiebungen und Durchdringungen von Geschichten und Funktionen konkreter Orte und Objekte prägen auch die weiteren Arbeiten seiner Installation. In Dialog mit der Videoarbeit spannt der Künstler ein Netz aus Bezüglichkeiten auf, welche das Phänomen sogenannter Zeitkapseln mit Zäunen, in welche Äste eingewachsen sind oder der japanischen Gartentradition verbindet.


Christian Mayer, geboren 1976 in Sigmaringen (DE), lebt und arbeitet in Wien.
christiankosmasmayer.tumblr.com

 


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