Benjamin Hirte: Ausstellungsansicht Poetiken des Materials © Leopold Museum, Wien, Foto: Lisa Rastl

BENJAMIN HIRTE

Benjamin Hirtes Arbeiten balancieren an einer Grenzlinie, die Schrift in reine Visualität kippen lässt und Skulpturen in abstrakte (Schrift-)Zeichen verwandelt. Die verwendeten Materialien nehmen diesbezüglich eine entscheidende Rolle ein. Eindringlichstes Beispiel hierfür ist das vom Künstler selbst entworfene Alphabet, dessen Buchstaben A und E in seiner Installation für das Leopold Museum als Bodenskulpturen ausgeführt sind. Die verwendete PVC-Folie und die Aluminiumplatten evozieren Alltagsgegenstände wie Schwimm- oder Ablaufbecken. Diese sind in Analogie zur sprachlichen Funktion von Hirtes Buchstaben gedacht, die vom Künstler als Sammelbecken unterschiedlichster Bedeutungsebenen angesehen werden – denkt man etwa an alle Begriffe, die unter den Buchstaben A und E in einer Enzyklopädie gelistet sind.


Benjamin Hirte, geboren 1980 in Aschaffenburg (DE), lebt und arbeitet in Wien.
www.benjaminhirte.com

 


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