Anne Schneider: Ausstellungsansicht Poetiken des Materials © Leopold Museum, Wien, 2016, Foto: Lisa Rastl

ANNE SCHNEIDER

Das Verhältnis des Menschen zu der ihn umgebenden materiellen Umwelt steht im Mittelpunkt der Werke von Anne Schneider. Mit entsprechend sozial konnotierten Materialien richtet die Künstlerin ihr Augenmerk auf die durchlässige Grenze zwischen psychischem und physischem Raum. Dem Spiel mit der Opposition von Innen und Außen kommt daher in Schneiders Arbeit ein hoher Stellenwert zu. Es zeigt sich vor allem in jenen Skulpturen aus Beton, die als Negative textiler Gussformen Gestalt gewinnen und damit deren inneren Leerraum ins Außen überführen. Dem Denken in Gegensatzpaaren, wie es die binäre sprachliche Logik und die konventionelle Wahrnehmungsweise der Realität bestimmt, setzt die Künstlerin mit ihrer Arbeit ein vielschichtiges Netzwerk von Beziehungsgeflechten und Zustandsbeschreibungen entgegen.


Anne Schneider, geboren 1965 in Linz (AT), lebt und arbeitet in Wien.

 


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