Alexej von Jawlensky Mädchenkopf mit rotem Turban und gelber Agraffe, um 1912 © Courtesy of Osthaus Museum Hagen & Institut für Kulturaustausch, Tübingen

  • Gabriele Münter, Landschaft mit weißer Mauer, 1910 © Courtesy of Osthaus Museum Hagen & Institut für Kulturaustausch, Tübingen|© Bildrecht 2015
  • Ernst Ludwig Kirchner, Künstlergruppe (Unterhaltung der Künstler), 1913 (datiert 1912) © Courtesy of Osthaus Museum Hagen & Institut für Kulturaustausch, Tübingen By Ingeborg & Dr. Wolfgang Henze-Ketterer, Wichtrach/Bern, 2014
  • August Macke, Helle Frauen vor dem Hutladen, 1913 © Courtesy of Osthaus Museum Hagen & Institut für Kulturaustausch, Tübingen
  • Christian Rohlfs, Rote Cannas, 1935 © Courtesy of Osthaus Museum Hagen & Institut für Kulturaustausch, Tübingen
  • Franz Marc, Kleine Komposition III, 1913 © Courtesy of Osthaus Museum Hagen & Institut für Kulturaustausch, Tübingen
  • Lyonel Feininger, Gaberndorf I, 1921 © Courtesy of Osthaus Museum Hagen & Institut für Kulturaustausch, Tübingen|© Bildrecht Wien, 2015
  • Max Pechstein, Akrobaten, 1918 © Courtesy of Osthaus Museum Hagen & Institut für Kulturaustausch, Tübingen|© Bildrecht Wien, 2015
  • Christian Rohlfs, Der Gefangene, 1918 © Courtesy of Osthaus Museum Hagen & Institut für Kulturaustausch, Tübingen
  • Christian Rohlfs, Rotes Haus in Dinkelsbühl, 1921 © Courtesy of Osthaus Museum Hagen & Institut für Kulturaustausch, Tübingen
  • Christian Rohlfs, Zwei Tanzende (Hexentanz), um 1913 © Courtesy of Osthaus Museum Hagen & Institut für Kulturaustausch, Tübingen
  • Conrad Felixmüller, Ich zeichnend (Selbstporträt mit Akt), 1924 © Courtesy of Osthaus Museum Hagen & Institut für Kulturaustausch, Tübingen|©Bildrecht, Wien 2015
  • Emil Nolde, Blumengarten. Frau im weißen Kleid en face, 1908 © Courtesy of Osthaus Museum Hagen & Institut für Kulturaustausch, Tübingen|© Nolde Stiftung Seebül
  • Emil Nolde, Mutter und Kind (Zigeuner), 1921 © Courtesy of Osthaus Museum Hagen & Institut für Kulturaustausch, Tübingen|© Nolde Stiftung Seebüll
  • Ernst Ludwig Kirchner, Akte im Atelier, 1912 © Leopold Museum, Wien, Inv. 197
  • Ernst Ludwig Kirchner, Badende (Fehmarn), 1912 © Courtesy of Osthaus Museum Hagen & Institut für Kulturaustausch, Tübingen
  • Ernst Ludwig Kirchner, Bildnis Erich Heckel, 1910 © Courtesy of Osthaus Museum Hagen & Institut für Kulturaustausch, Tübingen
  • Ernst Ludwig Kirchner, Porträt Emmi Frisch, 1908 © Leopold Privatsammlung
  • Karl Schmidt-Rottluff, Boote am Wasser (Boote im Hafen), 1913 © Courtesy of Osthaus Museum Hagen & Institut für Kulturaustausch, Tübingen|© Bildrecht 2015
  • Otto Mueller, Mädchen am Wasser, 1926 © Courtesy of Osthaus Museum Hagen & Institut für Kulturaustausch, Tübingen|© Bildrecht, Wien2015
  • Wassily Kandinsky, Kleine Welten X, 1922 © Courtesy of Osthaus Museum Hagen & Institut für Kulturaustausch, Tübingen

Farbenrausch

Meisterwerke des deutschen Expressionismus

09.10.2015 bis 11.01.2016

Herausragende Meisterwerke des deutschen Expressionismus aus der Sammlung des Osthaus Museum in Hagen zeigt das Leopold Museum 2015 in seiner großen Herbstausstellung. ­Werke der Brücke-Künstler Ernst Ludwig Kirchner, Otto Mueller und Karl Schmidt-Rottluff, der Blaue Reiter-Exponenten Alexey von Jawlensky, Franz Marc u.a. sowie zahlreiche Werke von Christian Rohlfs zeigen den Aufbruch der deutschen Avantgarde in die Moderne.

Ab 1905 wagte eine Gruppe junger Künstler in Deutschland den Aufbruch in die Moderne. Ihre  kraftvolle, expressive und völlig neue Bildsprache war Ausdruck eines individuellen Lebensgefühls. Mithilfe von radikal subjektiven Bildformeln und Farben von einzigartiger Intensität legten die »Expressionisten« einen Grundstein für das moderne Verständnis des Künstlers in der Gesellschaft.

Die Formverzerrungen, die Überbetonung der  Umrisslinien, die radikale Reduktion auf das ­Wesenhafte und eine höchst eigenwillige  Interpretation der Perspektive provozierten das bürgerliche Publikum und rüttelten am althergebrachten Kunstbegriff. In ihrer  Sehnsucht nach dem Ursprünglichen schufen die Expressionisten  zuweilen regelrechte  Feuerwerke der Farbe.
Das in der westfälischen Industriestadt Hagen gelegene Osthaus Museum geht zurück auf den deutschen Industriellen Karl Ernst Osthaus (1874–1921) und beherbergte bis 1921 das berühmte Folkwang Museum, ehe die gesamte Sammlung von den Erben des Museumsgründers nach Essen verkauft wurde.

In der Folge wurde in Hagen eine neue umfangreiche Sammlung moderner Kunst mit Schwerpunkt Deutscher Expressionismus und zeitgenössische Kunst aufgebaut. Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl von rund 30 Gemälden und 80 Papierarbeiten aller Hauptvertreter des deutschen Expressionismus, darunter die Brücke-Künstler Ernst Ludwig Kirchner, Otto Mueller und Karl Schmidt-Rottluff sowie die Vertreter der Neuen Künstlervereinigung München und des Blauen Reiter Gabriele Münter, Alexej von Jawlensky oder Franz Marc.

Ergänzt wird die Ausstellung durch eine Auswahl expressionistischer Werke aus dem Bestand des Leopold Museum und der Privatsammlung Leopold.

Zurück zur Übersicht

Teilen und verbreiten

  • Share on WhatsApp
  • Share on Tumblr
  • Teilen per E-Mail