Tracey Emin vor Egon Schieles Gemälde »Sitzender Männerakt (Selbstdardstellung)« | 2014 © Leopold Museum, Wien / A. Ludwig

  • Tracey Emin, So möchte ich nicht sterben | 2005 © Courtesy Tracey Emin und White Cube © Bildrecht, Wien 2015
  • Tracey Emin, Vorher | 2013 © Courtesy Tracey Emin und Lehmann Maupin, New York und Hong Kong © Bildrecht, Wien 2015
  • Tracey Emin, Eng | 2013 © Courtesy Tracey Emin und Lehmann Maupin, New York und Hong Kong © Bildrecht, Wien 2015
  • Tracey Emin, Zeichnung »Einsamer Sessel« II | 2012 © Courtesy Tracey Emin und Lehmann Maupin, New York und Hong Kong © Bildrecht, Wien 2015
  • Tracey Emin, Mehr Einsamkeit | 2014 © Courtesy Tracey Emin Studio © Bildrecht, Vienna 2015
  • Tracey Emin, Diejenigen, die Liebe erleiden | 2009 © Courtesy Tracey Emin Studio © Bildrecht, Wien 2015
  • Tracey Emin, Jeder Teil von mir fühlt dich | 2014 © Courtesy Tracey Emin und White Cube © Bildrecht, Wien 2015
  • Tracey Emin, Nichts bleibt übrig außer dir | 2013 © Courtesy Tracey Emin und Lehmann Maupin, New York und Hong Kong © Bildrecht, Wien 2015
  • Tracey Emin, Wie du es sahst | 2015 © Courtesy Tracey Emin Studio © Bildrecht, Wien 2015
  • Tracey Emin, Wie ich saß | 2014 © Privatsammlung, London © Bildrecht, Wien 2015
  • Ausstellungsplakat 3 © Leopold Museum, Wien
  • Ausstellungsplakat 2 © Leopold Museum, Wien
  • Ausstellungsplakat 1 © Leopold Museum, Wien

TRACEY EMIN | EGON SCHIELE

Where I Want to Go

24. April 2015 bis 14. September 2015

Das Leopold Museum präsentiert erstmals in Wien eine umfassende Ausstellung mit mehr als 80 Werken der britischen Künstlerin Tracey Emin (geb. 1963), eine der Leitfiguren der »Young ­British Artists«. Tracey Emin, Superstar und Enfant Terrible der zeitgenössischen Kunst, lässt sich auf ­einen spannenden künstlerischen Dialog ein, indem sie in die Ausstellung neben eigenen Arbeiten auch persönlich ausgewählte Zeichnungen von Egon Schiele einbindet. Durch diese Auseinandersetzung mit dem Schaffen des österreichischen Expressionisten betritt Tracey Emin in Ihrem Wirken Neuland und ermöglicht die Herstellung interessanter Bezüge.

Tracey Emins Bildsprache ist direkt und treffsicher. Ihre Kunst ist eine Kunst der Enthüllung, ihre persönliche Biografie dient ihr als unerschöpfliche Inspirationsquelle. Die Titel der Arbeiten sind wichtiger Bestandteil der Werke. Sie erzählen von unerfüllter Liebe, Leid, Sehnsucht und Begehren.

Die Schau im Leopold Museum gibt Einblick in die unterschiedlichen, von Tracey Emin verwendeten Techniken und Materialien. Zu sehen sind Acrylgemälde, Gouachen und Videos aber auch Installationen aus Neonröhren, Holz und Metall und textilen Materialien bis hin zu Fotografien und Bronzeskulpturen. In ihrem offenherzigen und manchmal scharfzüngigen Werk, das von Tragik, aber auch von Humor geprägt ist, enthüllt Tracey Emin ihre eigenen Hoffnungen, Erniedrigungen, Fehlschläge und Erfolge.

Provokation und Sexualität tauchen in Tracey Emins Werk immer wieder auf, dieses ist in der ­Tradition des feministischen Diskurses verankert.

Durch die radikale Zweckentfremdung konventioneller Handarbeitstechniken – typischerweise als »Frauenarbeit« angesehen – spiegelt Emins Kunst die feministische Doktrin des »Persönlichen als Politischen« wider.

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