René Magritte, Sommer, 1931 © Geschenk von Max Janlet 1977 Musée d’Ixelles, Brüssel (c) VBK, Wien 2013

  • Claude Monet, Herbststimmung in Argenteuil, 1873 © The Samuel Courtauld Trust, The Courtauld Gallery, London
  • Claude Monet, La Gare Saint-Lazare, 1877 © The National Gallery, London. Bought 1982
  • Andy Warhol, Silver Clouds [Warhol Museum-Serie], 1994, nach dem Original von 1966 © The Andy Warhol Museum, Pittsburgh © The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts.Inc. © VBK, Wien 2013
  • Ferdinand Hodler, Der Thunersee mit symmetrischen Reflexen, 1909 © Musée d´art et d´histoire, Ville deGenève
  • Carl Gustav Carus, Blick auf Dresden bei Sonnenuntergang, um 1822 © Kunstsammlungen Chemnitz
  • Bruce Conner, Crossroads (Filmstill), 1976 © Courtesy the Conner Family Trust und Michael Kohn Gallery© Conner Family Trust/VBK, Wien 2013
  • Caspar David Friedrich, Flussufer im Nebel, um 1821 © Wallraf-Richartz-Museum & Foundation Corboud, Köln
  • Cory Arcangel, Super Mario Clouds v2k3, 2002 © Privatsammlung Salzburg, courtesy Galerie, Thaddaeus Ropac, Paris • Salzburg
  • GUSTAV KLIMT, Die große Pappel II (Aufsteigendes Gewitter), 1902/03 © Leopold Museum, Wien, Inv. 2008
  • Herbert Bayer, Monument, 1932 © Sammlung Fritz Simak, Wien © VBK, Wien 2013
  • Paul Horn/Lotte Lyon, Aus der Serie "Neufundland", 2001 © Niederösterreichisches Landesmuseum/VBK, Wien 2013

Wolken

Welt des Flüchtigen

22.März 2013 - 01.Juli 2013

Das Leopold Museum zeigt in der Ausstellung »Wolken. Welt des Flüchtigen« ausgewählte Meisterwerke von unterschiedlichen Künstlern wie William Turner, Claude Monet, Ferdinand Hodler, Max Beckmann und Gerhard Richter, die, vom frühen 19. Jahrhundert bis heute, Wolkenbilder in den Mittelpunkt Ihres Interesses rückten.

Wolken sind nicht nur von ausschlaggebender Bedeutung für Klima und Existenz der Menschheit, sie sind durch ihre vielfältigen Formen und faszinierenden optischen Farbeffekte auch von hohem ästhetischen Reiz. Sie mutieren ebenso rasch zu poetischen Metaphern wie sie zu Zeichen von Gefahr und Menetekel werden.

Für Tobias G. Natter, der gemeinsam mit Franz Smola die Ausstellung kuratiert, sind Wolken »faszinierende Phänomene zwischen Erde und der Unendlichkeit.«
Wolken sind merkwürdige, schwer fassbare Gebilde aus Wasser, Luft und Licht und lösen beim Betrachter unterschiedliche Empfindungen und Botschaften aus. Wolken im sonnigen Himmel sind ein häufiges Requisit der Naturidylle. Ein von dunklen Regen- oder Gewitterwolken durchzogener Himmel wirkt bedrohlich, ein in rotes Abendlicht getauchtes Wolkenband erzeugt melancholische Empfindungen. Dunkle Wolkenmassen verkünden Unheil hervorgerufen durch Naturkatastrophen oder auch als Folge von durch Menschenhand verursachten technischen Einwirkungen, von rauchenden Abgasen bis zu atomaren Explosionen.

Kuratoren:
Tobias G. Natter, Franz Smola

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